Der Kapellenhof verfügt neben 451 geförderten Mietwohnungen über vielfältige Treffpunkte im Freiraum als auch über mehrere Gemeinschaftsräumlichkeiten. Im Rahmen einer Besiedelungsbegleitung werden diese Räume gemeinsam mit den BewohnerInnen bespielt, gestaltet und aktiviert.

Besiedelungsbegleitung zum Anknüpfen untereinander und an das Rundherum!

Das Gebiet rund um den Kapellenhof – Stadlau wie auch Aspern – umfasst ein dichtes Netz an sozialen Angeboten und Betätigungsmöglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen, das auch für die zukünftigen BewohnerInnen interessant ist. Zahlreiche Chill-, Bolz- und Skateplätze für Jugendliche, freizeitpädagogische Parkbetreuung, eine Generationenplattform und ein Gemeinwesenzentrum sowie mehrere ganzjährige SeniorInnentreffs sind unter anderem Teil dieses Angebots im Bezirk. Zusätzlich greift das Team der Lokalen Agenda 22 die Interessen der BewohnerInnen des Stadtteils aktiv auf und unterstützt diese bei der Umsetzung von eigenen Ideen und Initiativen.

Die Besiedelungsbegleitung durch das Büro Sonja Gruber wird in einem Zeitraum von ca. zweieinhalb Jahren die BewohnerInnen des Kapellenhofs dabei unterstützen, sich untereinander kennenzulernen und Nachbarschaften und Interessensgemeinschaften aufzubauen. Weiters wird die Besiedelungsbegleitung die BewohnerInnen dabei unterstützen, an das bereits vorhandene Netz an vielfältigen Angeboten anzudocken und dieses Netz auch ein Stück weit gemeinsam weiterzuknüpfen. Im Zentrum der Besiedelungsbegleitung stehen:

  • Das Kennenlernen der BewohnerInnen und ihrer Interessen und Anliegen in Hinblick auf das Gemeinschaftsleben im Kapellenhof – u. a. durch Befragungen und Gespräche,
  • das Kennenlernen der BewohnerInnen untereinander – durch Info- und Kennenlernveranstaltungen, gemeinsame Workshops,
  • Workshops zur Aktivierung der Gemeinschaftsräumlichkeiten – Geplant ist, gemeinsam mit interessierten BewohnerInnen thematische Schwerpunkte für die Räume zu finden (z. B. Büchertauschbörse, Kinderspielraum oder eine kleine Werkstatt für handwerkliche Tätigkeiten und Reparaturen etc.), die gewünschte Ausstattung zu diskutieren und Nutzungsregeln für die Gemeinschaftsräume festzulegen. Auch Kommunikationsstrukturen für das soziale Leben im Kapellenhof werden hier gemeinsam erarbeitet.
  • Weiters geplant ist ein Kapellenhoffest, zu dem auch lokale Einrichtungen z. B. aus der Kinder- und Jugendarbeit wie auch der Gemeinwesenarbeit eingeladen werden.